Gelungenes Kabarett - Abend im Bartholomäer Dorfhaus

Normalerweise tritt er als Kabarettist in seiner Wahlheimat Schwäbisch Gmünd auf, zuletzt beim 25jährigen Jubiläum der Theaterwerkstatt. Nun traut sich Stephan Schwarz erstmals auf der Ostalb auf die Bühne.

Am Samstag, 29. Oktober ist er um 19 Uhr im Dorfhaus Bartholomä zu sehen.

„Auch auf der Ostalb ist „FKK“ etwas Feines“, dachte sich der evangelische Pfarrer Stephan Schwarz und tauscht für einen weiteren Abend die Großdeinbacher Kanzel mit den Brettern, die angeblich die Welt bedeuten.

Ordination von Pfarrer Hilsenbeck

Viele Interessierte wollten am Sonntag der Ordination von Tino Hilsenbeck als Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde in Bartholomä beiwohnen. Dekanin Ursula Richter wies in ihrer Predigt auf die Aufgaben eines evangelischen Pfarrers hin. Denn „die Kirchenidentität ist ganz stark eine Sache der Identität der Pfarrerinnen und Pfarrer“, sagte die Dekanin.

 

Ein Problem sei, dass Worte hohl werden können und damit den Ansprüchen nicht mehr genügen. Dagegen müsse man ankämpfen und dürfe nicht abstumpfen. „Da kann es helfen, wenn man eine Wanderung über die weite Alb macht“, sagte Richter. „Man atmet auf, die Weite befreit mich.“ Die Landschaft zu betrachten, sei mehr als sie nur wahrzunehmen.

 

Ebenso sei es wichtig, die eigene Ohnmacht gewissen Dingen gegenüber anzunehmen, das müsse immer wieder geübt werden, sagte Richter. „Sie werden sich öfter fragen, was zu tun ist, wenn Ihnen die Ohnmacht zusetzt“, wandte sie sich an Hilsenbeck, So habe sie einmal ein Lied der „Böhsen Onkelz“ gehört, die durchaus gegenkirchlich tendieren. Aber der Text „Ich höre euch – ihr habt nichts zu sagen – ich höre nur Phrasen“ habe sie nachdenklich gemacht. Das sei zwar zynische Kritik, aber es liege auch viel Enttäuschung darin. Dabei stelle sich die Frage, ob das nicht auch Sehnsucht nach Gott sei. Und ob die Kirche bei dieser Suche an der Seite der Suchenden sei. Der Beruf des Pfarrers verleite dazu, es allen recht machen zu wollen. Aber ein Pfarrer brauche Profil. Denn es komme nicht darauf an, den Menschen zu gefallen, sondern Gott, der die Herzen prüfe.

 

Pfarrer Tino Hilsenbeck sagte in seiner Ansprache, dass man nicht allein seine Wege bestimme. „Das war nicht meine Entscheidung allein“, sagte er, „sondern ich wurde ermutigt.“ Er sei dankbar, dass er auf diesem Weg begleitet wurde.

 

Auf den gemeinsam gegangenen Weg verwies auch Zeugin und Mentorin Sabine Löffler-Adam, evangelische Pfarrerin in Heubach. Obwohl er kein Neuling sei, habe Hilsenbeck sich nicht zu fragen gescheut. Dabei habe auch sie dazugelernt – und ihre Tätigkeit immer wieder hinterfragen müssen. Zeugin Hildegard Holl sah „mit Freuden den Weg vom Sozialpädagogen über den Diakon zum Pfarrer“. Hilsenbeck zeichne aus, dass er für die Sorgen anderer immer ein offenes Ohr habe. „Sie sind ein Segen für die Kirchengemeinde“, sagte Holl.

 

© Gmünder Tagespost 03.10.2016 15:46

Aus unserer Gemeinde - Vielfältiges und buntes Gemeindeleben

 

Gemeindefest 2016

Alle in einem Boot – Gut besuchtes Gemeindefest bei strahlendem Sonnenschein 

Am  am Sonntag, den 24.07.2016 konnten wir bei strahlendem Sonnenschein und leichtem Wind in einem gut gefüllten Festzelt und Gemeindehaus unser diesjähriges Gemeindefest feiern. 

 

Alle in einem Boot - gut besuchtes Gemeindefest

Am Sonntag, den 24.Juli konnten wir bei strahlendem Sonnenschein und leichtem Wind in einem gut gefüllten Festzelt und Gemeindehaus unser diesjähriges Gemeindefest feiern.

Der Familiengottesdienst wurde musikalisch vom Posaunenchor und dem Chor „One Voice“ gestaltet. Die Kinderkirche hatte zum Thema passend ein bemaltes Schiff vorbereitet, dessen Bullaugen die einzelnen Gruppen und Kreise unserer Kirchengemeinde  darstellten. Einzelne Gemeindeglieder vervollständigten die Ausstattung des Bootes mit symbolischen Gegenständen (Anker, Karte, Kompass, Segel, Fahne, Steuerrad….). 

Im Anschluss an den Gottesdienst spielte der Posaunenchor zum gemeinschaftlichen Mittagessen auf, das schließlich auch komplett ausverkauft war. Begegnung und Gespräch erwarteten die Besucher/innen genauso wie ein reichhaltiges Kuchenbuffet. Passend zum schönen Wetter gab es für „Groß und Klein“ erstmals einen Eisverkauf, der sehr gut ankam.

Das Kinderprogramm des Kindergartens war unterhaltsam und schön anzusehen. Zum Thema „Bogen und Ritter“ führten die Kinder in farbenfrohen Kostümen ein Singspiel in englischer Sprache auf (Dornröschen war ein schönes Kind).

Allen die zum Gelingen des Gemeindefestes beigetragen haben, sei an dieser Stelle ausdrücklich und herzlich gedankt.