Bewegender Erntebittgottesdienst bei der Kitzingkappele

Erntebittgottesdienst an der Kitzingkapelle

Bei strahlendem Sonnenschein versammelten sich am vergangenen Sonntag ca. 100 Personen - Groß und Klein - zum ökumenischen Erntebittgottesdienst im Grünen, der vom Posaunenchor musikalisch begleitet und mitgestaltet wurde. Mitwirkende sind Armin Duschek, Wortgottesdienstleiter und gewählter Vorsitzender des kath. Kirchengemeinderates Bartholomä, Pfarrer Hilsenbeck der evangelischen Kirchengemeinde Bartholomä, der Posaunenchor Bartholomä unter der Leitung von Gert Bruckmeier.

In Gebet, Predigt und Fürbitte wurde in Erinnerung gerufen, dass Wachsen und Gedeihen in Gottes Hand liegen

Vor dem Hintergrund der orkanartigen Stürme und Überflutungen im Ländle berührte die Geschichte von der Arche Noah und der biblischen Sintflut die Menschen in diesem Jahr ganz besonders. Während Gott den Menschen als Strafe die Sintflut schickte, sind die heutigen Unwetter oft Folgen des Klimawandels, der von uns Menschen mit verursacht ist. Jede/r einzelne von uns ist gefordert, durch Verhaltensänderung mit dazu beizutragen, dass wir auch in den nächsten Jahren - hoffentlich - eine gute Ernte haben können. Wir sollen uns die Erde nicht nur untertan machen, sondern die Schöpfung zu bewahren. Dieser Teil des Auftrages, den wir als Menschen von Gott bekommen haben, gerät allzu leicht in Vergessenheit. Tragen wir mit dazu bei, dass der göttliche Lebensrhythmus von Mensch und Schöpfung erhalten bleibt und die Zusage Gottes weiter gelten kann: Solange die Erde besteht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht (Genesis 8,22).

Im Anschluss an den Gottesdienst war die nahegelegene Kühholzhütte des schwäbischen Albvereins für die Gottesdienstbesucher/innen und weitere Gäste geöffnet, die dort ein reichhaltiges Mittagessen sowie Kaffee und Kuchen genießen konnte.

Notfonds für die Landwirtschaft in Württemberg

Notfonds für die Landwirtschaft in Württemberg
Das Gottesdienstopfer erbrachte 212 Euro für den Notfonds des evangelischen Bauernwerkes (vgl. www.hohebuch.de ). Hieraus wird auch die landwirtschaft-liche Familienberatung mitfinanziert, die bäuerlichen Familien mit persönlichen, sozialen und familiären Problemen bzw. wirtschaftlichen oder betrieblichen Schwierigkeiten auf diesem Wege unbürokratische Hilfe zuteilwerden lassen kann.