Friedensgottesdienst zum Volkstrauertag

Mit einem nachdenklichen Anspiel zu der Sinnlosigkeit von Kriegen und das davon ausgehende Leid für die betroffenen Menschen führte das Liturgie Team in Thema Frieden ein. Der Gottesdienst wurde durch den Chor One Voice mit ansprechenden Liedvorträgen umrahmt. Die inhaltliche Kernaussage des findet sich in dem Glaubensbekenntnis von Seoul wieder, das hier nochmals wiedergegeben wird.

Ich glaube an Gott, der die Liebe ist
und der die Erde allen Menschen geschenkt hat.
Ich glaube nicht an das Recht des Stärkeren,
an die Stärke der Waffen.
an die Macht der Unterdrückung.
Ich glaube an Jesus Christus.
Der gekommen ist, uns zu heilen,
und der uns aus allen tödlichen Abhängigkeiten befreit.
Ich glaube nicht, dass Kriege unvermeidbar sind,
dass Friede unerreichbar ist.
Ich glaube nicht, dass Leiden umsonst sein muss,
dass der Tod das Ende ist,
dass Gott die Zerstörung der Erde gewollt hat.
Ich glaube, dass Gott für die Welt eine Ordnung will,
die auf Gerechtigkeit und Liebe gründet,
und dass alle Männer und Frauen
gleichberechtigte Menschen sind.
Ich glaube an Gottes Verheißung
eines neuen Himmels und einer neuen Erde,
wo Gerechtigkeit und Frieden sich küssen.
Ich glaube an die Schönheit des Einfachen,
an die Liebe mit offenen Händen,
an den Frieden auf Erden.