Informatives und kreativ gestaltetes Gemeindeforum

Bei allen Mitwirkenden und Beteiligten möchten wir uns für das informative und kreativ gestaltete Gemeindeforum am vergangenen Montag bedanken. Nicht nur für Dekanin Richter und Schuldekan, sondern selbst langjährige Gemeindeglieder aus Bartholomä war Neues und bisher Unbekanntes zu sehen und zu hören. Das Wahrnehmen und die Würdigung dessen, was da ist und gemeinsam geleistet und gestaltet wird, ist wichtig und möge uns stärken und zu neuen Taten ermutigen! Im Namen des Kirchengemeinderates - Pfarrer Tino Hilsenbeck

Leitbild "Lebendige Gemeinde"

Im Vorfeld fand schon einiges an Vorbereitung für diesen großen Tag statt. Zu gemeinsamen Vorüberlegungen waren neben dem Kirchengemeinderat auch Vertreter/innen der Gruppen und Kreise und interessierte Gemeindeglieder eingeladen. An zwei Kreativtagen wurde in fröhlicher Runde und voller Tatkraft und Kreativität das Räderwerk gestaltet, mit dem sich die Gemeinde der Öffentlichkeit präsentierte. Dieses gelungene Miteinander war beim Gemeindeforum zu spüren.

Gemeindeforum zur Visitation der Ev. Kirchengemeinde Bartholomä

Das Gemeindeforum begann der Posaunenchor mit Klängen zum Choral „Der Herr ist gut in dessen Dienst wir stehen“. Nach einer freundlichen Begrüßung von Gabi Kaufmann als gewählte KGR-Vorsitzende, stellte Pfarrer Hilsenbeck das biblische Leitbild des Apostel Paulus „Viele Glieder – ein Leib“ als theologische Grundorientierung für unser Gemeindeverständnis vor. Kirchenpfleger Karl Busch präsentierte das rege Gemeindeleben sowie die vielfältigen Aufgaben und baulichen Herausforderungen unserer Kirchengemeinde in einer interessanten und umfangreichen Bildpräsentation dar. 

Das Gemeindeforum soll Raum geben für Selbst- und Außenwahrnehmung. Pfarrer Bernhard Weiß, Pfarrer Rudolf Spieth, Bürgermeister Thomas Kuhn, Claudia Moser für die Bartholomäer Vereine und Schulleiter Bernd Pfrommer wurden dazu um ein Statement gebeten, wie sie unsere Gemeinde erleben und sehen. Auch hierfür waren Räder vorbereitet worden. 

Das letzte Rad am "großen Ganzen" repräsentierte den evangelischen Kirchenbezirk Schwäbisch Gmünd und unsere württembergische Landeskirche, die den organisatorischen und rechtlichen Rahmen unserer Gemeindearbeit mit zum laufen brachen und so das ganze Räderwerk in Bewegung kam: Die Gemeinde bewegt sich … auch durch und mit anderen!

Der Kirchengemeinderat dankt allen Mitwirkenden und Beteiligten ganz herzlich für die Beteiligung und Unterstützung zu diesem gelungenen Gemeindeforum.

Die Gäste konnten Gesichter und Aktivitäten der vielen Gruppen und Kreise kennenlernen

Aufgelockert durch unseren Chor One Voice konnten die Anwesenden Gesichter und Aktivitäten der vielen Gruppen und Kreise kennenlernen, die sich zu einem bunten Räderwerk formieren, bei der ein Rad ins andere greift. Sogar ein kleines Anspiel hatte sich eine Gruppe einfallen lassen. Und immer wieder schraubte Herr Hartwig Kolb ein „Rädchen“ mehr an unser Räderwerk, das noch jetzt in der Kirche zu sehen ist. Dabei stehen der Heilige Geist, der Missionsbefehl und das Doppelgebot der Liebe als Kern des gesamten Gemeindelebens und Zentrum des gelebten Glaubens im Mittelpunkt allen Handelns.

Das Gemeindeforum soll Raum für Selbst- und Außenwahrnehmung geben

Das Gemeindeforum ist die Auftaktveranstaltung zur Visitation und fand am 5. November um 19 Uhr in unserer Kirche statt. Eine Visitation findet alle 8 bis 10 Jahre statt und bedeutet, dass die Kirchengemeinde von Dekanin Richter und Schuldekan Dr. Jungbauer besucht wird.

Die geladenen Gäste, Frau Dekanin Ursula Richter, Schuldekan Dr. Harry Jungbauer, Bürgermeister Kuhn, Pfarrer Weiß, Armin Duschek, Pfarrer Spieth, Schulleiter Pfrommer kamen in einen ansprechend und freundlich gestalteten Kirchenraum mit den extra für diesen Abend geschaffenen Kunstwerken von Angelika Boger und Corinna Niederberger, der durch Mitglieder von Chor OneVoice und Posaunenchor, den mutigen Sprecher/innen der einzelnen Gruppen und Kreise schon gut gefüllt war.

Schließlich bat Pfarrer Hilsenbeck Dekanin Richter das Räderwerk in Bewegung zu setzen. Es war eine große Faszination und Begeisterung spürbar, als die Anwesenden miterlebten, dass und wie alle Räder ineinandergriffen, sich gegenseitig zum Laufen brachten.