Pfarrer Tino Hilsenbeck in sein Amt eingesetzt

Am Nachmittag des zweiten Advent wurde Pfarrer Tino Hilsenbeck in einem Festgottesdienst mit Dekanin Ursula Richter Schuldekan Dr. Harry Jungbauer in Bartholomä eingesetzt.

Die Plätze in unserer kleinen Dorfkirche reichten kaum aus, so viele Christinnen und Christen waren zur Investitur unseres Pfarrers Tino Hilsenbeck gekommen. Vor fünf Jahren wurde er bereits in Bartholomä eingeführt. Vor zwei Jahren durfte er hier seine Ordination feiern. Als nun die Investitur anstand, konnte getrost auf die Vorstellung verzichtet werden. Die Gemeinde kennt ihren Pfarrer bereits, der sich jetzt als ständiger Pfarrer in ihren Dienst stellt.

Dekanin Ursula Richter und Schuldekan Harry Jungbauer haben am Sonntag Pfarrer Tino Hilsenbeck in Bartholomä in sein Amt eingesetzt. Hilsenbeck hat auf der Alb eine 75-Prozent-Stelle. Die Zeugenworte sprachen Pfarrer Markus Häfele aus Mundingen und die Vorsitzende des Kirchengemeinderats, Gabriele Kaufmann.

Dekanin Ursula Richter, die erst vor wenigen Tagen bei der Visitation in Bartholomä war, nahm diese als Gemeinde mit herzlicher Atmosphäre wahr. Als besonders bezeichnete sie, dass hier ein Pfarrer investiert werde, der schon vor fünf Jahren nach seinem Diakonat seine Einführung auf dem Weg zum Pfarrer in Bartholomä feiern konnte. Vor zwei Jahren war die Ordination, die Berufung zum Pfarrdienst und zur Landeskirche, und nun die Investitur. All dies sei ein Grund zur Freude, sagte Richter. Alle Beteiligten, das Besetzungsgremium, der Oberkirchenrat und nicht zuletzt die Entscheidung der Familie Hilsenbeck, hier zu bleiben, hätten mitgewirkt.

Die Pfarrstelle Bartholomä umfasst einen Dienstauftrag von 75 Prozent in der Kirchengemeinde, sie soll auch künftig erhalten werden. Dazu gehöre der Ausbau der Kooperationen mit Heubach und im Distrikt, als Vorbereitung auf die Zeit, wenn bis spätestens 2024 ein Seelsorgebezirk und Dienste in Heubach zur Pfarrstelle Bartholomä dazu gehören werden. Und dann die Stelle 100 Prozent umfasse.

Die Investitur fällt mitten in die Visitation der Kirchengemeinde. Bei der Visitation vor einigen Wochen waren die Dekanin und der Schuldekan sehr beeindruckt vom Gemeindeforum in der Kirche. Schuldekan Dr. Harry Jungbauer brachte ein Buch mit: „Feste feiern, wie sie fallen“. Das mache man ja in Bartholomä gerne. Er nahm Bezug auf seine Predigt am ersten Advent mit dem Thema „Erwartungen“, die Pfarrer und Gemeinde aneinander haben. Erwartungen machten das Leben spannend. Zu Erwartungen gehöre aber auch, dass sie enttäuscht werden können. Es folgte die Verpflichtung des Pfarrers unter Zeugen. Und die Zeugenworte von Pfarrer Markus Häfele aus Mundingen, er brachte einen Stern aus Olivenholz mit. Kirchengemeinderatsvorsitzende Gabriele Kaufmann sprach ein Bibelwort.

Im Gemeindehaus gab es Grußworte ...

Im Anschluss an den Gottesdienst gab es Grußworte im evangelischen Gemeindehaus. Zu Wort kamen der Vorsitzende der Bezirkssynode, Wolfgang Schmidt, Bürgermeister Thomas Kuhn, für die katholische Schwesterngemeinde Armin Duschek und Anja Pechtel. Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst vom Chor „One Voice“ unter der Leitung von Caroline Kuhn, am E-Piano von Fabrizio Mancino, vom Posaunenchor unter der Leitung von Christof Bosch. und an der Orgel Eberhard Bosch und von der Kindern der Kinderkirche.

Text Karin Abele Gmünder, Tagespost 11.12.2018