Rückblick und Gedanken zu Erntedank

Zum Erntedankfest danken wir für alles, was durch Gottes Segen in unseren Gärten und Feldern wächst. Wenn Er nicht seinen Segen gibt, so sind alles unsere Arbeit und Anstrengungen umsonst – denn wir allein können nicht wachsen und gedeihen lassen.
Gerade in Corona-Zeiten haben wir erlebt, wie wichtig Gesundheit, (Abwehr-)Kräfte und Nahrung sind. Leere Regale haben wir in Deutschland schon viele Jahrzehnte nicht gehabt!

Die andere Seite ist eine kaum da gewesene Welle der Solidarität – auch bei uns in Bartholomä. Über die konfessionellen Grenzen hinweg haben sich Menschen mit einander und füreinander gesorgt. Welch ein Segen! Es wohnen, ach, zwei Seelen in uns Menschen: Die gierige, die sich im Verteilungskampf der Lebensmittel zeigt, aber auch die mitfühlende, Anteil nehmende, die andere in der Sorge um Gesundheit und das tägliche Brot unterstützte.

Letztere aber auch mit einem achtsamen Blick auf die eigenen Ressourcen. Dass wir miteinander zu einer Haltung des Mitgefühls finden, dass den eigenen Nachbarn nicht übersieht – das wünsche ich uns, nicht nur zu Erntedank. Die zentrale Frage ist doch für uns alle: Wie wollen wir miteinander leben … in und um Bartholomä. Ihr Pfarrer Tino Hilsenbeck

Rückblick und Gedanken zu Erntedank