Aktuelle Informationen zu der Entwicklung im Zusammenhang mit dem Corona-Virus

Wir werden über diese Seite die aktuellen Informationen der Kita Fantadu zu der Entwicklung im Zusammenhang mit dem Corona-Virus geben.

Wichtiger Hinweise für die Eltern zum Beginn des Regelbetriebes unter Pandemiebedingungen, die unbedingt beachtet werden müssen.

Für den Kita-Betrieb sowie die Kindertagespflege ist wesentlich, dass ausschließlich gesunde Kinder ohne Anzeichen der Krankheit SARS-CoV-2 betreut werden. Häufige Symptome sind Störungen des Geruchs- und Geschmacksinns, Fieber oder Husten.

Auch das Personal muss gesund sein, ebenso die Eltern oder andere Personen, die das Kind zur Kinderbetreuung bringen, sowie sämtliche Mitglieder des Hausstandes.

                                                                                                                                                                           Voraussetzung, die Abgabe einer schriftlichen Erklärung:

Mit Beginn des Regelbetriebs unter Pandemiebedingungen ab dem 29. Juni 2020 sowie zu Beginn des neuen Kindergartenjahres haben die Eltern und alle Beschäftigten eine entsprechende schriftliche Erklärung abzugeben, die dokumentiert wird.

                                                                                                                                                           Die Bescheinigung kann hier heruntergeladen werden, oder ist in der Kita erhältlich.                                                                                     Download Gesundheitsbescheinigung

Sollten Eltern diese Regelung nicht einhalten, ist die Einrichtung berechtigt, das Kind von der weiteren Betreuung auszuschließen.

Eltern eines Kindes, das aufgrund relevanter Vorerkrankungen zu einer Risikogruppe gehört, sind selbst dafür verantwortlich, mit dem Kinderarzt zu klären, ob der Besuch einer Kindertageseinrichtung oder Tagespflegestelle für ihr Kind gesundheitlich verantwortbar ist.

Die Einrichtung kann eine entsprechende ärztliche Bescheinigung verlangen.

Öffnung der Kindertageseinrichtungen und der Kindertagespflege unter Pandemiebedingungen ab 29. Juni 2020

+++++ Aktueller Stand: 16. Juni 2020 +++++

Zur Information veröffentlichen wir nachfolgend einen Brief der Kultusministerin zur weiteren Öffnung der Kitas

Sehr geehrte Damen und Herren,

seit einigen Wochen können die Kindertageseinrichtungen wieder bis zu 50 Prozent der Kinder gleichzeitig betreuen. Auch die Kindertagespflege wurde geöffnet. Nun kann endlich der nächste Schritt folgen, die Rückkehr zum vollständigen Betreuungsangebot - dies ist sehr erfreulich!

Der Ministerrat hat heute die erforderlichen Änderungen der Corona-Verordnung beschlossen, die Grundlage für die vollständige Öffnung und für eine Rückkehr zu einem Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen ab 29. Juni 2020 sind. Dies gilt ausdrücklich unabhängig davon, was im Vorfeld von anderer Seite (möglicherweise einschränkend) kommuniziert wurde.

Sie alle haben sich mit großem Engagement dafür eingesetzt, den Betreuungsauftrag auch unter den neuen, wechselnden Bedingungen umzusetzen - sei es in der Notbetreuung, im Halten der Kontakte mit den Kindern und Eltern sowie bei der Wiederaufnahme des eingeschränkten Regelbetriebs. Dafür gebührt allen Beteiligten ein herzlicher Dank!

Die vollständige Öffnung der Kindertageseinrichtungen und der Kindertagespflege ist dringend nötig: Für Kinder in den Kindertageseinrichtungen sind die sozialen Kontakte mit Gleichaltrigen auch mit Blick auf die seelische Gesundheit von großer Bedeutung. Für Eltern ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf damit wieder leichter möglich.

Grundlage für diese Entscheidung sind die Erkenntnisse nationaler und internationaler Studien, insbesondere der Untersuchung der Universitätskliniken in Baden-Württemberg im Auftrag der Landesregierung, die unter Federführung des Uniklinikums Heidelberg durchgeführt wurde.

Aus den Befunden lässt sich ebenso wie aus anderen internationalen ableiten, dass eine umfassende Öffnung der Kindertageseinrichtungen und der Kindertagespflege auch medizinisch vertretbar ist.

Damit kann in dieser Altersgruppe von Abstandsgeboten untereinander abgesehen werden, so dass ein Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen möglich ist. Den Rahmen dazu beschreibt unser Konzept zur Öffnung, das diesem Schreiben beigefügt ist.

Um den Schutz der Gesundheit aller Beteiligten zu gewährleisten, bitte ich Sie, die Hinweise im beigefügten Konzeptpapier zu beachten.

Die jeweilige Situation vor Ort ist maßgeblich für den zeitlichen Rahmen, in dem die Betreuung stattfinden kann. Angestrebt wird eine Betreuungszeit, wie sie in der Betriebserlaubnis vorgegeben ist.

lch bedanke mich an dieser Stelle sehr herzlich für lhr großes Engagement und lhre Flexibilität, die Sie in den letzten Wochen immer wieder gezeigt haben.

 

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Susanne Eisenmann

 

Wir werden die Eltern in den nächsten Tagen über die aktuellen Entscheidungen und Entwicklungen in der KiTa Fantadu unterrichten und hoffen natürlich, wenn wir die neuen Bedingungen Vorort geprüft haben, dass alle Kinder mit dabei sein können.

09.06.2020 | Die konsolidierte Fassung der CoronaVO liegt vor.

Für die Kindertageseinrichtungen gilt, dass bis zum Ablauf des 30.06.2020 der Betrieb untersagt ist, soweit nicht nach Maßgaben der Absätze 2 bis 7 in §1a CoronaVO die Wiederaufnahme des Betriebs gestattet ist.

Der Betrieb der Kindertageseinrichtungen ist gestattet für Kinder,

  • die zur Teilnahme an der erweiterten Notbetreuung berechtigt sind,
  • mit einem vom Träger der öffentlichen Jugendhilfe oder der Leitung der Einrichtung festgestellten besonderen Förderbedarf, oder
  • die nicht zur Teilnahme berechtigt sind, sofern nach Aufnahme der dort genannten Kinder noch Aufnahmekapazitäten innerhalb der Höchstgruppengröße verbleiben.

Erweiterte Notbetreung ab Donnerstag 14. Mai

Im Kindergarten Fantadu findet ab Donnerstag 14. Mai ebenfalls die sogenannte "Erweiterte Notbetreuung" zunächst mit 2 Kindern, entsprechend den Bedingungen und Voraussetzungen für die erweiterte Notbetreuung, statt.

Falls es noch weitere Familien gibt, die die Voraussetzungen auch erfüllen und die Kinder betreuen lassen möchten, sind diese gerne willkommen. Jedoch bitten wir um telefonische Abstimmung mit der Kindergartenleitung. 

Zu dem angekündigten "eingeschränkten Regelbetrieb" können wir derzeit noch nichts verbindliches  sagen, da hier die Anspruchsvoraussetzungen und die Regelungen noch nicht rechtsgültig sind

Siehe nachfolgende Hinweise zu erweiterten Notbetreuung. 

Erweiterte Notbetreung ab derm 27. April

Hinweise zur erweiterten Notbetreuung / Stand: 22.04.2020

Nach wie vor sind Kindertageseinrichtungen für den Regelbetrieb geschlossen. Auf Grund der ersten Lockerungen der CoronaVO wird ab 27.04.2020 für Kinder eines erweiterten Personenkreises Notbetreuung angeboten.

Anspruch auf Notbetreuung haben Kinder, wenn beide Erziehungsberechtigte oder die oder der Alleinerziehende in Bereichen der kritischen Infrastruktur im Sinne von §1 (6) CoronaVO tätig und nicht abkömmlich sind, sowie Kinder, bei denen der Besuch der Einrichtung Bestandteil einer Jugendhilfemaßnahme ist (Kinderschutz).

Die erweiterte Notbetreuung darf in Anspruch genommen werden, wenn beide Erziehungsberechtigte bzw. die oder der Alleinerziehende außerhalb der Wohnung eine präsenzpflichtige berufliche Tätigkeit wahrnehmen.

Dazu müssen diese
• von ihrem Arbeitgeber unabkömmlich gestellt sein,
• durch diese Tätigkeit an der Betreuung gehindert sein
• und eine entsprechende Bescheinigung vorlegen.

Bei selbständig oder freiberuflich Tätigen genügt eine Eigenbescheinigung. Weiterhin bedarf es der Erklärung beider Erziehungsberechtigten oder von der oder dem Alleinerziehenden, dass eine familiäre oder anderweitige Betreuung nicht möglich ist.

Ausgeschlossen von der Notbetreuung sind Personen, die in Kontakt zu einer infizierten Person stehen oder standen, wenn

• seit dem Kontakt mit einer infizierten Person noch nicht 14 Tage vergangen sind
• oder diese Symptome eines Atemwegsinfekts oder erhöhte Temperatur aufweisen.

Kriterien, welche Kinder Notbetreuung erhalten, wenn der Bedarf die Kapazitäten übersteigt, dabei sind die Kriterien des Kultusministeriums zu berücksichtigen:

Kinder haben Vorrang,

• bei denen mind. ein Elternteil in der kritischen Infrastruktur gemäß CoronaVO arbeitet und unabkömmlich ist,
• deren Kindeswohl gefährdet ist,
• die im Haushalt eines/einer Alleinerziehenden leben und die einen präsenzpflichtigen Arbeitsplatz haben.

Sofern die Betreuungskapazitäten der Einrichtung nicht ausreichen teilnahmeberechtigte Kinder aufzunehmen, entscheidet die Kommune nach pflichtgemäßem Ermessen über die Aufnahme der Kinder.

Im Kindergarten „Fantadu“ stehen die Erzieherinnen der Einrichtungen in der Zeit von 7 Uhr – 13 Uhr für eine Notbetreuung zur Verfügung.

Das Anmeldeformular finden sie unter dem Link http://www.bartholomae.de/2020/Notbetreuung.htm bitten wir Sie mit den entsprechenden Anlagen zu beachten und bei Bedarf auszufüllen. Bitte setzen Sie sich bei Bedarf mit den Kindergarten zunächst telefonisch in Verbindung.

Morgenfeier der Kita-Brücke

Liebe Kinder, liebe Eltern,

die Kitas haben leider geschlossen...deshalb bringen wir heute mal die Morgenfeier der Kita-Brücke aus Schwäbisch Gmünd in Euer Wohnzimmer...zusammen mit Pfarrerin Maike Ulrich & Tanja Wildhagen.

Kennt ihr sie noch, sie war mal bei euch in der Fantadu Krippengruppe? Hören wir, zusammen mit ihr die spannende Geschichte vom verlorenen Schaf!

Hier ist sie!

https://www.youtube.com/watch?v=NlOtej4E6UY

 

 

Liebe Kinder, liebe Eltern,


die Kitas haben leider geschlossen...deshalb bringen wir heute mal die Morgenfeier der Kita-Brücke aus Schwäbisch Gmünd in Euer Wohnzimmer...zusammen mit Pfarrerin Maike Ulrich & Tanja Wildhagen. Kennt ihr sie noch, sie war mal bei euch in der KiTa Fantadu in der Krippengruppe?

Hören wir die spannende Geschichte vom verlorenen Schaf! Hier ist sie!

 

 

Umsetzung der Notbetreuung im der Kita "Fandatu"

Der Kita Fantadu und der Träger sind gerade dabei die Ausweitung der Notbetreuung gut zu organisieren und zu gestalten, sodass die Schutzziele für Kinder, aber auch für die Mitarbeiter weitgehend eingehalten werden können.

Sie werden entsprechend den Vorgaben der CoronaVO Baden-Württembergs, der Unfallkasse Baden-Württembergs (UKBW), des Landesgesundheitsamtes (LGA), des Kommunalverband Jugend und Soziales (KVJS) und des Oberkirchenrates der Evangelischen Landeskirche Württemberg (OKR) umgesetzt.

Die Regelungen und Vorgaben geben derzeit nur in groben Linien vor, wie die erweiterte Notbetreuung umzusetzen ist. Da die räumlichen und personellen Bedingungen unserer Kita, sowie die Inanspruchnahme der Notbetreuung sehr unterschiedlich sind, deshalb wurde hierzu konkrete Maßnahmen vor Ort festgelegt werden und die Mitarbeiter entsprechend unterwiesen. (siehe Bild)

Wir möchten darauf hinweisen, dass die Situation zur Zeit von allen Beteiligten viel abverlangt und nur wenig Zeit für eine gute Vorbereitung der Notbetreuung vorhanden ist. Das gilt für Träger und Leitungen, wie auch für bürgerliche Gemeinde.

Alle Aussagen auf dieser Seite, die nicht mit einer verbindlichen Regelung (z. B. CoronaVO) gestützt sind, haben Empfehlungscharakter bzw. sind Impulse.

Überraschungstüte der Erzeiherinnen

Nachdem die Kita schon seit einigen Wochen geschlossen ist und es leider auch noch eine Weile so sein wird, haben wir allen Kindern aus der Einrichtung ein Überraschungspaket vor die Türe gestellt. Die Rückmeldung war sehr toll und wir freuen uns, dass alle so begeistert waren.
In den vergangenen Wochen haben die Erzieherinnen schon öfters Anregungen und Ideen per Video und Schriftlich zukommen lassen.
Wir werden auch weiterhin regen Kontakt und Austausch mit den Familien, vor allem aber mit unseren Kindern halten. Wir freuen uns schon heute auf ein Wiedersehen.

Elternbrief - Aktuelle Information auf Grund der „Corona-Pandemie“ der Kindergartenträger

Sehr geehrte Eltern und Erziehungsberechtigte der Kinder in unseren Kindergärten,

die Situation mit der Verbreitung des Coronavirus ist für uns alle nicht nur neu, sondern auch sehr belastend. Wir müssen gewohnte Abläufe von heute auf morgen aufgeben und uns ganz neuen persönlichen Herausforderungen in allen Lebensbereichen stellen.

Die Kirchengemeinden und die Gemeinde Bartholomä haben in Zusammenarbeit mit der Schulleitung vorausschauend auf diese herausfordernde Lage reagiert und bereits am vergangenen Montag, 16. März, die Kindergärten und die Laubenhartschule geschlossen. Es wurden für die die Infrastruktur stabilisierenden Berufe eine Notbetreuung in der Schule und den Kindergärten eingerichtet.

Momentan kann niemand sagen, wie sich die Situation entwickelt. Die Entwicklung ist nach wie vor dynamisch. Klar ist, dass die Krise zu Ende gehen wird. Dies ist dann der richtige Zeitpunkt, um die Themenbereiche umsichtig aufzuarbeiten und in eine Gesamtschau zu bringen. Seitens der Kirchengemeinden und der Gemeinde Bartholomä ist dies dann auch der Zeitpunkt, um die Fragen nach der endgültigen Veranlagung von Elternbeiträgen während der Corona bedingten Schließzeiten zu beraten und zu klären.

In einem ersten Schritt haben wir jetzt vereinbart, den Bankeinzug der Elternbeiträge für alle Eltern/Erziehungsberechtigten für den Monat April 2020 zu stoppen.
Dies entspricht der aktuellen Empfehlung von Gemeinde- und Städtetag Baden-Württemberg, die mitteilen, den Einzug für den Monat April zunächst auszusetzen oder im übrigen bei Härtefällen zu stunden. Eine abschließende Entscheidung über die Erhebung dieser Zahlungen ist hiermit nicht zwingend verbunden. Diese ist zu einem späteren Zeitpunkt zu treffen, so die Empfehlung.

Wir dürfen Ihnen in jedem Falle versichern, dass wir eine für alle Beteiligten stimmige Lösung suchen und finden werden. Allerdings erst, wenn es die Situation uns erlaubt, eine Gesamtschau am Ende der Krise zu machen.

Auch in der Frage, ob und wie nach dem momentan noch geplanten Ende der Schließungen (19.04.2020) weiter verfahren wird, bitten wir Sie um Ihre Geduld.

Wir danken Ihnen für Ihr Engagement. Es ist uns sehr bewusst, dass die kurzfristige Schließung der Kindergärten und Schule gerade für Sie als Eltern/Erziehungsberechtigte keine einfache Situation bedeutet.

Bleiben Sie gesund.

Für Ihr Verständnis danken wir Ihnen.


 
Freundliche Grüße

Thomas Kuhn                               Tino Hilsenbeck                         Bernhard Weiß
Bürgermeister                               Pfarrer    Pfarrer

Appell zur Notwendigkeit der Einschränkungen der Corona Maßnahmen (Ltr. Ostalb Klinikum)

Schließung der Kita Fantadu zum 16. März und Notfallbetreuung

Zur Umsetzung der von der Landesregierung vorgegebenen Schließung aller Schulen und Kindertageseinrichtungen ab Dienstag, den 17. März 2020 bis einschließlich Ende der Osterferien zur Eindämmung des Coronavirus, fand am 15. März eine Koordinationssitzung zwischen den Kindergarten Trägern, der Schulleitung und Bürgermeister Kuhn statt.

Dabei wurde folgende Vorgehensweise für die beiden Kindergärten beschlossen: 

Um die Ansteckungsgefahr weiter zu reduzieren, werden die Kindergärten und die Schule in Bartholomä bereits am Montag den 16. März geschlossen, allerdings besteht am Montag noch die Möglichkeit für die Eltern, die nicht so schnell eine Betreuung organisieren konnten, dass die Kinder betreut werden.

Ab Dienstag den 17. März findet dann nur noch die Notfallbetreuung für Kinder von Erziehungsberechtigten statt, die unter die Ausnahmekriterien des Kultusministeriums fallen und die diesbezügliche eine Bestätigung des Arbeitgeber vorlegen können. Das  Formular ist in der Kita erhältlich. 

Die Betreuung Sie findet als altersgemischte Gruppe (Krippe und Regelgruppe) in der Kita Fantadu von Montag bis Freitag von 7.00 Uhr bis 13.00 Uhr statt. 

Die bereits bezahlten Elternbeiträge für März bleiben bestehen, der Elternbeitrag für April entfällt. 

Die Einrichtung einer Notfallbetreuung ist erforderlich, um in den Bereichen der kritischen Infrastruktur die Arbeitsfähigkeit der Erziehungsberechtigten, die sich andernfalls um ihre Kinder kümmern müssten, aufrecht zu erhalten.

Bitte beachten Sie die neuesten Schreiben und Informationen zur Vorgehensweise bei der Schließung der Kitas auf unserer Website Stand 17.03.2020

Corona-Verordnung
Die Landesregierung Baden-Württemberg hat eine Verordnung erlassen, mit der Maßnahmen in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens von Seiten der jeweils zuständigen Ministerien geregelt werden können.

Für die Kitas ist in erster Linie § 1 relevant. Dort wird in Absatz 4 die Notbetreuung geregelt. Diese besagt folgendes:

Dort wo beide Erziehungsberechtigte oder Alleinerziehende in Bereichen der kritischen Infrastruktur im Sinne von § 1 Absatz 6 Corona-VO tätig und nicht abkömmlich sind, wird für deren Kinder eine Notbetreuung bereitgestellt.

Die Notbetreuung findet in der jeweiligen Einrichtung, die das Kind bisher besuchte, durch deren Personal in möglichst kleinen Gruppen statt; Ausnahmen hiervon sind nur bei objektiver Unmöglichkeit zulässig.
Vom Mindestpersonalschlüssel des § 1 KiTaVO kann in der Notbetreuung abgewichen werden, sofern die Wahrnehmung der Aufsichtspflicht dennoch uneingeschränkt möglich ist.

Weitere Informationen:

Zur kritischen Infrastruktur zählen laut Verordnung des Kultusministeriums insbesondere die Gesundheitsversorgung (medizinisches und pflegerisches Personal, Hersteller von für die Versorgung notwendigen Medizinprodukten), die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz), die Sicherstellung der öffentlichen lnfrastruktur (Telekommunikation, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung) sowie die Lebensmittelbranche. Grundvoraussetzung ist dabei, dass beide Erziehungsberechtigte der Kinder im Fall von Alleineziehenden der oder die Alleineziehende, in Bereichen der kritischen lnfrastruktur tätig sind.

Schließung aller Kitas ab 17.03.2020

Die Landesregierung hat beschlossen, dass ab Dienstag, 17. März 2020 alle Schulen und Kindertageseinrichtungen bis einschließlich Ende der Osterferien geschlossen bleiben.

Davon ist auch der Kindergarten Fantadu betroffen, wir bitten alle Eltern um Verständnis für diese Maßnahme.

Wir werden sehr zeitnah zusammen mit der katholischen Kirchengemeinde und der Gemeindeverwaltung über die eventuell notwendige Einrichtung einer Notfallbetreuung entsprechend den Kriterien des Kultusministeriums beraten.

Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang das Schreiben von Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann an alle Schulen und Kindertageseinrichtungen im Land, das auf unserer Website als Download zur Verfügung steht.

Wir stellen dort laufend die für Kitas relevanten Informationen zu den Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus ein, die uns von Seiten der Ministerien, der Landeskirche und weiteren offiziellen Fachstellen erreichen.

Weitere Informationen hier: